Technisches Hilfswerk

Überblick über Aktivitäten und Neuerungen

Erfolgreiche Meisterschaft 2017

Bei der diesjährigen tschechischen Rettungshundemeisterschaft beendeten die Suchteams des THW Torgau unter Teamleiter Ronny Treichel den Wettkampf mit einem hart erkämpften 4. Platz. In der Einzelwertung schafften es die Hündin Kendra und Hundeführerin Mirjam Schnelle auf den 5. Platz in der Kategorie Trümmersuche. Sie erreichte damit ihr bestes Ergebnis seit ihrer ersten Teilnahme. In der Disziplin Flächensuche gelang es für Indiana & Marcus Müller wiederum zum Sprung aufs Podium und fuhren mit dem 3. Platz ein hervorragendes Ergebnis ein.
Teamsieger bei dieser sehr gut organisierten und anspruchsvollen Meisterschaft vom 8.-10. September 2017 in der Nähe von Prag wurde das Team der Polizeistaffel Prag vor der Polizeistaffel Ostrava sowie der Hundestaffel der Feuerwehr aus Hejnice.


Ein gelungenes Fest

Anlässlich des 25. Jahrestages der Gründung des THW Torgau waren zur feierlichen Festveranstaltung am 21. April 2017 zahlreiche Gäste erschienen. In einer Grußansprache würdigte der Landesbeauftragte für Sachsen und Thüringen, Hr. Almanzor, die bisherigen Verdienste der Torgauer in Zusammenhang mit allen bisherigen Einsätzen und hob auch die jahrelange Partnerschaft mit der Hundestaffel der Tschechischen Feuerwehr aus Hejnice hervor.
Mit dem Tag der offenen Tür konnten die zahlreichen Besucher die Fähigkeiten und Fertigkeiten der THW-Helfer beim Umgang mit deren Technik bestaunen. Die Vorführung der Fachgruppe Ortung mit ihren Rettungshunden war eines der Höhepunkte an diesen Tag, der mit einem großen Feuerwerk seinen Abschluss fand.


Jahresabschluss mal anders

Der diesjährige Jahresabschluss des THW-Ortsverbandes Torgau begann mit einer Besichtigung des Jagdschlosses Hubertusburg in Wermsdorf.  Was vielen von uns unbekannt war und erstmalig besucht wurde, es ist das größte und ehemals prächtigste Landschloss Europas. Beeindruckend war auch der Blick auf das Haupthaus mit dem Schlossturm bei herrlichem Sonnenschein.
Nach einem Glühwein und einem deftigen Mittagessen ging es zurück in die Unterkunft nach Torgau.
Neben einer positiven Bilanz des letzten Kalenderjahres gab es auch einen Ausblick auf das Jahr 2017. Demnächst werden die Vorbereitungen anlässlich des 25. Jahrestages des THW Torgau anlaufen, der am 21./22. April begangen werden soll. Auch soll in Torgau erstmalig ein Wettkampf für Rettungshunde mit internationaler Beteiligung stattfinden.
Bereits Ende November fanden die Wahlen für den Ortsbeauftragten des THW Torgau statt. Dabei wurde Frau Hannelore Herfurth für die nächsten fünf Jahre einstimmig wiedergewählt.


Eine Reihe von Höhepunkten

So wurde unser Landesverband Sachsen, Thüringen im Juni 20 Jahre alt. Dies war Grund zum Feiern! Die Alle 34 THW-Ortsverbände in Sachsen und Thüringen zeigten unter dem Motto „Mach mal blau!“ bei öffentlichen Veranstaltungen im Jubiläumszeitraum vom 17. April bis 2. Juli 2016 die spannende und abwechslungsreiche Vielfalt, die ein ehrenamtliches Engagement im THW bietet.

Die Auftaktveranstaltung zum Jubiläum selbst begann, wie es sich für eine Geburtstagsparty gehört, mit einer Geburtstagstorte. Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow und Landesbeauftragter Manuel Almanzor schnitten gemeinsam die Torte im THW-Style an und luden zur Geburtstagsfeier ein. Dieser Einladung am 25. Juni an der Elbe in Torgau folgten viele Gäste und THW-Angehörige.

Am 13. Juli waren Marinesoldaten der Bundeswehr unter Leitung von Fregattenkapitän Ole Pfaffenholz von der „Fregatte Sachsen“ zu Besuch im Ortsverband Torgau. Gemeinsam mit Jugendhelfern aus dem Ortsverband wurde das Projekt „wir bauen gemeinsam ein Floß“ gestartet. Am Nachmittag war ein Besuch beim Militärverein Ermel und eine Fahrt mit dem Fin Jet auf der Elbe angesagt.

10 Rettungshundeteams aus den Ortsverbänden Kiel, Leverkusen, Sulzbach-Rosenberg, Gera und Torgau nahmen Ende August an der Prüfung für Rettungshunde teil. Die Prüfer stellten die Länderverbände aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Mit guten Ergebnissen kehrte am 11. September das Wettkampfteam von der Tschechischen Meisterschaft für Rettungshunde aus Ostrava zurück. Bei heißen Temperaturen und anspruchsvollen Suchgebieten wurde Hund und Hundeführer alles abverlangt. Nach Auszählung aller Punkte und Zeiten landete das gemischte Team aus dem OV Gera und Torgau auf Platz 8.

Der Kreisfeuerwehrverband Nordsachsen feierte am 24. September in Oschatz sein 10 jähriges Bestehen. Mit einer Vorführung der Hundestaffel konnten wir die vielen Zuschauer begeistern.

Floßbau mit Fregatte Sachsen

Besuch der "Fregatte Sachsen" in Torgau

Prüfung Rettungshunde 2016

10 Jahre Kreisfeuerwehrverband Nordsachsen

Tschechische Meisterschaft 2016


Blaue Zeltstadt

Alle zwei Jahre treffen sich THW-Jugendgruppen in einer deutschen Stadt zum Landesjugendlager. Rund 350 Jugendliche und ihre Betreuer aus den Freistaaten Sachsen und Thüringen schlugen jetzt für vier Tage ihre Zelte in Rudolstadt an der Saale auf, um am Landesjugendwettkampf 2015 teilzunehmen.

Auf dem Freibadgelände in Rudolstadt dominierte dabei die Farbe blau. Selbst wer schnell vorbeirauschte, konnte sich diesem faszinierenden Anblick nicht entziehen. Wo eben noch Wiese war, ist über Nacht eine Zeltstadt gewachsen. 20 Jugendgruppen aus Thüringen und Sachsen haben auf dem Platz ihr Quartier bezogen, um am Landesjugendwettkampf auf der Bleichwiese teilzunehmen.
Die Junghelfer kamen aus Apolda, Altenburg, Sondershausen, Suhl, Nordhausen/Heiligenstadt, Eisenach, Gera, Borna, Torgau, Kamenz, Plauen/Annaberg, Görlitz und eben aus Rudolstadt.
Spaß, Information und THW-typische Aktionen stehen im Vordergrund.
Höhepunkt des Landesjugendlagers bildete ein Wettkampf aller teilnehmenden Jugendgruppen. Unter der Aufsicht von jeweils zwei Schiedsrichtern pro Team galt es, in 120 Minuten verschiedene THW-bezogene Aufgaben zu meistern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern mussten unter anderem eine Einsatzstelle ausleuchten, ein Wasserauffangbecken aus Leiterteilen bauen, eine Sitzkombination aus Dreiböcken und Holzlatten errichten, Hydraulikheber und Hebekissen bedienen, Stege bauen, Erste Hilfe leisten, Verletzte transportieren und Fragen rund um das Thema „Karte und Kompass“ beantworten. Für eine hohe Punktzahl war es wichtig, gemeinsam zu arbeiten, die Aufgaben in einer hohen Qualität fertigzustellen und dabei immer die entsprechenden Unfallverhütungsvorschriften beachten.
Die Jugendgruppe Torgau belegte gemeinsam mit der Gruppe aus Borna einen guten 4. Platz.

Die Gesamtwertung im Überblick
Land Sachsen

1.Platz – Jugendgruppe Kamenz
2.Platz – Jugendgruppe Plauen/Annaberg
3.Platz – Jugendgruppe Görlitz

THW-Jugendlager 2015


Filmreifes THW

Kürzlich konnte eine Gruppe vom THW Torgau im Filmpark Babelsberg mal hinter Kulissen von Film- und Fernsehen schauen und nähere Informationen über einen typischen Drehtag oder damalige und heutige Filmtechnik erhalten. Der Babelsberg Filmpark bietet neben originalen Filmsets aus der Serie "Gute Zeiten schlechte Zeiten" auch ein Filmmuseum, das über die Geschichte des Films informiert. Während der Führung erhält man interessante Informationen über die Filmstudios, die es mittlerweile seit über 100 Jahren gibt und die zahlreiche erfolgreiche Filme aus unterschiedlichen Jahrzehnten hervorgebracht haben. So wurde beispielsweise der Film Metropolis hier gedreht, genauso wie jüngst der Hollywood-Streifen Inglorious Bastards oder Monuments Men mit George Clooney. Im Filmmuseum und Requisitenfundus taucht man ein in die Welt der Masken- und Bühnenbildner und kann original Filmsets und Kulissen besichtigen.
Für ultimativen Nervenkitzel sorgten das 4D-Actionkino oder das interaktive XD-Erlebniskino im Dome of Babelsberg. Die Attraktionen wie das 4D-Kino mit den beweglichen Sitzen sowie eine Stuntshow im künstlich angelegten Vulkan-Theater waren ein Highlight des Tages und begeisterten alle Besucher.
Für die mitgereisten 37 THW-ler ging am späten Nachmittag ein erlebnisreicher Besuch zu Ende.

Besuch im Filmpark Babelsberg


KatS-Übung Elbe

Die Bilder zeigen Ausschnitte einer KatS-Übung mit Teilnehmern des THW Torgau, Einheiten der DLRG aus Sachsen und Kameraden des Reservistenverbandes Frankenberg. Die Tag/Nacht-Übung fand am Elbeverlauf zwischen Meißen und Dommitzsch statt und war gekoppelt mit einer speziellen Ausbildung. Dabei mussten die teilnehmenden Einheiten mehrere Stationen durchlaufen. Schwerpunkte der Übung waren zum Beispiel ein Nachtbootmarsch in die Nähe von Torgau, das Suchen von vermissten Personen mit Rettungshunden, Sichern eines Trümmergeländes, sowie die Bergung und Evakuierung von verletzten Personen.

KatS-Übung 2015

KatS-Übung 2015

KatS-Übung 2015


THW-Helfer an Bord der Fregatte Sachsen


Eingeladen vom 1. Offizier durften Mitglieder der Landesgruppe Sachsen im Reservistenverband und THW-Helfer aus Torgau die Fregatte Sachsen, die in Wilhelmshaven anlag, vom Bug bis zum Heck und vom Oberdeck bis zur Bilge in Augenschein nehmen. Die ausführliche und kundige Führung, die sich in Abschnitten über 3 Tage erstreckte, übernahm ein Oberleutnant zur See , welcher als Waffentechnikoffizier auf der Fregatte Sachsen seinen Dienst versieht.
Geschlafen wurde an Deck in 4-Mann-Kammern, das Backen und Banken erfolgte an Bord in der Messe. Auch an einem geselligen Tagesausklang mit tiefgreifendem Gedankenaustausch fehlte es nicht. Am Samstag standen neben der Besichtigung der Fregatte eine Rundfahrt im geschichtsträchtigen Hafen und der Besuch des Deutschen Marinemuseums an. Für die Teilnehmer war der Besuch ein Dankeschön für Ihr Engagement im Verband mit dem THW Torgau. Ein Widersehen mit Vertretern der Fregatte Sachsen gibt es bereits in einigen Wochen zum Tag der Bundeswehr am 13. Juni 2015 in Leipzig, an dem die Fregatte Sachsen mit einem Informationsstand vertreten ist.
Für unsere drei Vertreter Sven Hentschel, Veit Mielich und Frank Sperling waren es drei interessante und spannende Tage.


THW Jugend - Leistungsabzeichen

Die diesjährige Abnahme des Leistungsabzeichens der THW-Jugend Thüringen und Sachsen fand am Wochenende im Ortsverband Suhl statt. Von den 49 Mädchen und Jungs kamen sieben aus Torgau. Alle haben ihr Abzeichen bekommen. Einmal Silber und sechs Mal Bronze. Wir sind sehr stolz auf unsere Jugend.
Die Voraussetzung, dass man das Abzeichen in Silber erhält ist, dass man bereits zuvor das Bronze-Abzeichen bekommen hat und mindestens 14 Jahre alt sein muss. Paul Maurice Sperling ist 14 und hat im letzten Jahr das Bronzeabzeichen in Torgau erhalten.
Prüflinge, die das Leistungsabzeichen in Bronze ablegten, mussten zehn Theoriefragen und acht praktische Aufgaben bestehen. Für das silberne Abzeichen waren es 25 Theoriefragen und 16 praktische Aufgaben.
Wir werden versuchen, im nächsten Jahr am Landesjugendlager teilzunehmen. Die Gewinner können dann beim Bundesjugendlager Deutschland antreten.

Prüfung Leistungsabzeichen 2014 in Suhl


Prüfung Rettungshunde 2014

Die Fachgruppe Ortung des Technischen Hilfswerkes Torgau verfügt seit der Prüfung am 21. Juni 2014 über sechs geprüfte Trümmerhunde und vier geprüfte Flächenhunde. Das ist das Ergebnis einer Prüfung für Rettungshunde vom Länderverband Sachsen-Thüringen, die auf dem Plan stand und die die Torgauer auf ihrem künstlich hergestellten, aber realistisch wirkenden Trümmergelände absolvierten. Insgesamt fünf Teams, darunter zwei Einsatztests, stellten sich der Trümmerprüfung.

In der 37. Kalenderwoche nimmt eine Mannschaft des THW Torgau an der diesjährigen Internationalen Tschechischen Meisterschaft für Rettungshunde im Raum Usti teil. Hierbei gilt es den im letzten Jahr errungenen Titel in der Flächensuch zu verteidigen.

Ronny Treichel mit Hündin Finja


Die Meister unter sich

Wie in jedem Jahr kamen die Rettungshundestaffel der tschechischen Feuerwehr aus Hejnice am Jahresende zu einer gemeinsamen Ausbildungseinheit mit der THW-Fachgruppe Ortung nach Torgau.
Die Ausbildung stand auf einem hohen Nivau, denn unter ihnen waren alle Sieger der diesjährigen tschechischen Meisterschaft in der Rettungshundearbeit, die im September in Plumlov stattfand. Umrahmt wurden die Trainingsstunden am Brückenkopf mit einer Informationsveranstaltung bei der Torgauer Feuerwehr. Den Abschluss des Besuches bildete die Jahresabschlussveranstaltung des THW-Ortsverbandes Torgau, an der auch der Vertreter der Geschäftsstelle Leipzig, Thomas Angeli teilnahm. In ihrer Festansprache würdigte die Ortbeauftragte Hannelore Herfurth nochmals die hohe Einsatzbereitschaft der Kameraden des THW Torgau zu Ereignissen der vergangenen Wochen.


Besuch im OV Torgau

Kürzlich besuchte die Feuerwehr-Jugendgruppe aus Oschätzchen (Landkreis Elbe-Elster) den Ortsverband des THW Torgau. Hier informierte man sich über die Aufgaben des THW. Unsere THW-Jugendlichen bewiesen an Übungsteilen aus der Holzverarbeitung ihren derzeitigen Ausbildungsstand.
Den Abschluss des Besuches krönte eine gemeinsame Bootsfahrt auf der Elbe mit den schnellen "Faster 650 Cat Finnjet" Mehrzweckarbeitsbooten, ein gelungender Tag für alle Teilnehmer.

Bootsfahrt auf der Elbe

Belehrung zur gemeinsamen Bootsfahrt auf der Elbe


Sucheinsatz bei Klitzschen - Person gefunden


Am Morgen des 26.10.2013 wurde das Rettungshundeteam des THW-Torgau durch die Rettungsleitstelle zur Suche einer vermissten Person alarmiert. Auch weitere Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr und Polizei waren vor Ort, um zwischen der B 87 "Stern" und Großem Teich nach einem bis dahin noch unbekannten Mann zu suchen, der nach einem mysteriösen Verkehrsunfall schwer verletzt wurde. Auch ein Hubschrauber der Polizei und ein Maintrailerhund kamen zum Einsatz. Am späten Nachmittag wurden weitere Rettungshundestaffeln von DRK und ASB aus umliegenden Regionen durch die Einsatzleitung der Polizei angefordert. Am Dienstag, den 29.10. gegen 18.15 Uhr wurde die Person mit mehreren Verletzungen in Torgau aufgefunden und ins Torgauer Krankenhaus gebracht.


Helferprüfung im OV Torgau


Reges Treiben herrschte am Samstag dem 12. Oktober 2013 auf dem Gelände des THW Ortsverbandes Torgau. Die Abschlussprüfung stand bevor, die das Ende einer jeden Grundausbildung beim THW markiert. Gemeinsam geprüft wurden 37 Helferanwärter aus dem Länderverband Sachsen-Thüringen, den Ortsverbänden Altenburg, Borna, Chemnitz, Dresden, Döbeln, Eilenburg, Gera, Leipzig, Pirna und Torgau.
Die Prüfung gliederte sich in drei Teile. Zunächst wurde das theoretische Wissen der Prüflinge getestet. Dabei waren Fragen zur Struktur des THW genauso zu beantworten, wie beispielsweise zu den Themen Arbeitssicherheit und Verhalten im Einsatz.
Den zweiten Teil stellte die praktische Prüfung dar. Hier waren ausgewählte Aufgaben aus dem gesamten Umfang der sechsmonatigen Ausbildung zu erfüllen. An insgesamt sechs Stationen wurde u.a. das Anheben schwerer Lasten mittels Hebekissen, der Aufbau einer Einsatzstellenbeleuchtung oder der Umgang mit einem professionellen Trennschleifgerät geprüft, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch hierbei stand nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch der Arbeitsschutz im Vordergrund.
Den dritten Teil bildete die Teamprüfung. Dabei musste ein Team aus vier Prüflingen gemeinsam eine Person aus einer misslichen „Gefahrenlage“ retten. Die Prüfer bewerteten hier in erster Linie die Zusammenarbeit, sowie die Absprache und Kommunikation der Prüflinge untereinander.

Nach gut achtstündiger Prüfung kam dann der lang erwartete Moment: Prüfungsleiter Simon Englisch vom THW Altenburg und Frank Haschke von der Geschäftsstelle Leipzig verkündeten schließlich das Ergebnis. Alle 37 Helferinnen und Helfer haben ihre Prüfung erfolgreich abgelegt.
Die überreichte Urkunde zur bestandenen Prüfung ist die Eintrittskarte für jede weitere THW-Tätigkeit.

Der THW Ortsverband Torgau gratuliert insbesondere seinen erfolgreichen Helfern Meik Domsella, Steffen Hampel, Tobias Hanke sowie Steven Range zur bestandenen Prüfung und bedankt sich bei allen weiteren 64 Kameradinnen und Kameraden aus dem Länderverband, die als Stationshelfer zum Gelingen der erfolgreichen Prüfung beigetragen haben.
Die Anwesenheit von Herrn Swen Sonntag, Sachgebietsleiter Katastrophenschutz bei Landratsamt Nordsachsen, betrachten wir als besondere Wertschätzung nicht nur für das Ergebnis des heutigen Tages, sondern für die Arbeit der THW-Helfer insgesamt.

Im Vorfeld der Prüfung war die THW-Jugend gefordert. Hierbei stand das Ablegen des Leistungsabzeichens im Vordergrund. Seit Januar existiert die bundesweit einheitliche Richtlinie zum Leistungsabzeichen der THW-Jugend. Seitdem können Junghelferinnen und Junghelfer ab zwölf Jahren nach bundesweit gleichen Kriterien an den Abnahmen teilnehmen, die der zukünftigen Arbeit als THW-Helfer sehr nützlich ist.
Die Junghelfer Martin Schmidt (Silber), Paul Sperrling und Maximilian Schran (Bronze) aus dem THW Ortsverband Torgau waren an diesem Tag sehr erfolgreich.

Kameraden des OV Torgau bei der Teamprüfung


Sucheinsatz in Torgau

In den frühen Morgenstunden des Feiertages zur Deutschen Einheit wurde unsere THW Rettungshundestaffel von der Polizeidirektion und Rettungsleitstelle alarmiert. Eine ältere Frau aus Torgau wurde vermisst. Der hiesige Fährtenhund der Polizei konnte eine Spur von der Wohnung bis zum Pflückuffer Ratsforst zurückverfolgen. Da das Waldgebiet zu groß und unübersichtlich ist wurden unsere Rettungshunde und ein Hubschrauber der Polizei für dieses Gebiet angefordert und eingesetzt. Während unsere vier Teams schon suchten, forderten wir, da wir zwischenzeitlich die Einsatzleitung für die Flächensuche übernommen haben , wegen der Waldgröße weitere Staffeln aus Leipzig, Riesa, Dresden und Finsterwalde an. Gegen 10.30 Uhr kam dann die erlösende Nachricht dass die Bundespolizei die verwirrte Frau in einem Zug aufgreifen konnte.

Allen Helfern und Staffeln nochmal einen Dank dass ihr uns unterstützt habt.

Suche der THW-Rettungshunde im Pfückuffer Wald


Sucheinsatz bei Herzberg

Wir wurden am 30.09.2013 gegen 22.00 Uhr durch die Hundestaffel des DRK Finsterwalde zu einem Einsatz ins benachbarte Herzberg gerufen. Vermisst wurde ein 82jähriger Mann, der nach einer Radtour nicht mehr zu Hause an kam. Durch ein Großaufgebot an Rettungskräften konnte dieser gegen 23.00 Uhr in einem Wald stark unterkühlt gefunden werden. Er hatte sich nach einem Sturz mit dem Fahrrad so verletzt dass er nicht mehr allein weiter fahren konnte. Dank der schnellen Alarmierungskette der Hundestaffel aus Finsterwalde konnte bei den jetzigen Temperaturen schlimmeres verhindert werden.


Tschechischer Meister kommt aus THW-Torgau


Torgau (TZ). Bei der internationalen tschechischen Meisterschaft holte die THW-Hundestaffel Torgau Platz eins in der Disziplin „Fläche“. In der Gesamtwertung belegten sie von elf Teams den siebten Platz. Stolz kehrten sie am Sonntag nach Torgau zurück. Sichtlich stolz zeigte sich das Rettungshundeteam des Technischen Hilfswerks, nachdem es am vergangenen Freitag und Samstag an der internationalen tschechischen Meisterschaft in Plumlov in der Tschechischen Republik erfolgreich teilgenommen hatte. Die THW-Rettungshundestaffel Torgau trat mit einem Team, bestehend aus Gruppenführer Ronny Treichel, Rettungshundeteam Trümmer Mirjam Schnelle mit Hund Kendra und Rettungshundeteam Fläche Marcus Müller mit Hund Indiana an. Pro Team waren eine Nachtsuche sowie eine Tagsuche zu bewältigen. Hierbei hieß es, innerhalb von 30 Minuten jeweils vier Versteckpersonen in einem 1200 m⊃2; großen Trümmergebiet sowie in einer 20 000 m⊃2; großen Fläche zu finden und den genauen Fundort, Namen und Zustand der versteckten Person über den Teamleader an das Richterteam zu übermitteln. Keine leichte Aufgabe, versicherte THW-Chefin Hannelore Herfurth.

Seien die Rettungshunde doch bisher unter ganz anderen Voraussetzungen trainiert worden. „Die Korrespondenz mit den Schiedsrichtern und Einsatzleitern erfolgte via englischer Funkdisziplin und der uns zur Verfügung gestellten Dolmetscherin“, berichtet Marcus Müller. Beide Teams meisterten die Suchen unter den widrigen Witterungsbedingungen und strengen Augen der Richter mit Bravour, sodass in der Gesamtwertung ein 7. Platz erzielt werden konnte. Da die Plätze drei bis sieben punktgleich auflagen, war es umso ärgerlicher, dass es nur wenige Sekunden waren, die das Team THW Deutschland vom Sprung auf das Treppchen abgehalten haben. Dennoch gelang es dem Team THW Deutschland mit Marcus und Hündin Indiana in der Einzelwertung, den Titel des Tschechischen Meisters nach Hause zu bringen. Im Vergleich zu allen anderen Teams schaffte es die Torgauer MalinoisHündin in der mit Abstand besten Zeit, die Versteckpersonen aufzuspüren. „Für eine, durch die Ausbildung im Technischen Hilfswerk spezialisierte, Trümmerhündin ist es für uns unfassbar, dass wir in unserer Nebendisziplin ,Fläche‘ den Titel holen konnten“, kommentierte Gruppenführer Ronny Treichel. Und auch Hannelore Herfurth war von den Geschehnissen begeistert. „Wir waren selbst ganz überrascht. Wir nahmen das ersten Mal daran teil und Hündin Indiana schaffte es, alle vier Verstecke in gerade einmal 15 Minuten aufzuspüren. Sie brauchte also gerade einmal die Hälfte der zur Verfügung stehenden Zeit.“ Zum Ende des Wettbewerbs hin lobte der tschechische Oberschiedsrichter die Arbeit des deutschen Teams und bemerkte, dass das Team vom Technischen Hilfswerk wohl die beste Arbeit eines deutschen Teams gewesen sei, die er je beobachten durfte. Für die Rettungshundestaffel vom THW Torgau ist das wohl das größte Kompliment und Zeugnis, was ihnen für ihre bisherige Arbeit je ausgestellt wurde.
Die Teamwertung gewann Die Rettungshundesstaffel der Feuerwehr aus Hejnice.

(Mit frdl. Empfehlung der Torgauer Zeitung)

 


Siegerehrung Flächensuche (Plumlov)


Prüfung Rettungshunde

27.07.2013
. Alle Torgauer Teams haben ihre Prüfungen auf den Trümmern bzw. in der Fläche trotz der großen Hitze erfolgreich abgelegt. Ronny Treichel mit Hündin Finja, Jutta Banemann mit Hund Merlin, Marcus Müller mit Hündin Indiana, Steffen Wickboldt mit Hund Mephisto und Mirjam Schnelle mit Hündin Kendra. Wir sind stolz auf euch und eure Hunde! Danke den Prüfern für ihr faires Richten, der DRK-Rettungshundestaffel Finsterwalde für die Unterstützung am Rande der Trümmer.

Auswertung vor Ort - Prüferteam aus Bayern und Steffen Wickboldt


Kontrollfahrt auf der Elbe während der Flut 2013


Trümmerkegel für Rettungshunde


Torgau (TZ). Die Rettungshunde des Technischen Hilfswerks haben seit Samstag die Möglichkeit, in der Kreisstadt eine besondere Prüfung abzulegen. Dabei geht es darum, Menschen aus Trümmern zu retten. Dafür wurde extra ein Platz direkt am Brückenkopf vorbereitet und zwar mit einem sogenannten Trümmerkegel, den die Mitglieder des THW-Ortsverbands in den vergangenen Wochen vorbereitet hatten. Dafür wurde tonnenweise Schutt so aufgebaut, dass es Personen möglich ist, sich in unterirdischen Tunneln und Höhlen zu verstecken. Die Hunde haben dann die Aufgabe, diese Personen zu finden, damit sie gerettet werden können.

Zu dem Übungsgelände gehört auch teilweise das Gelände des Brückenkopfs mit seinen Gebäuden. „Bisher konnten wir nur im Wald oder auf bestimmten Privatgeländen trainieren beziehungsweise mussten weite Strecken zu anderen Übungsplätzen auf uns nehmen. Dafür mussten wir jedoch immer die Erlaubnis einholen, was doch recht umständlich war“, so Magdalena Straßburger. Sie ist Geschäftsführerin der THW-Geschäftsstelle Leipzig. Bevor das Gelände am Brückenkopf jedoch genutzt werden konnte, musste es geprüft werden. Dafür kam Walter Schuster extra aus Bayern angereist. Er ist Prüfer des Technischen Hilfswerks. Von einigen Mitgliedern des Ortsverbands wurde Schuster über den Platz und durch die Gebäude geführt. Am Ende sprach er den Torgauern gute Bedingungen für die Prüfungen aus. Jedoch muss das Gelände noch vollständig abgemessen werden und die Tiere dürfen nur in kleinere Gebäude auf dem Platz. Bisher trainierten sie auch im Untergeschoss des Brückenkopfes, was jedoch flächenmäßig zu groß für die Hunde ist.

Sie haben nämlich nur etwa 20 Minuten Zeit, um sowohl den Trümmerkegel als auch das restliche Gelände und die Gebäude abzusuchen. Am Samstag nutzten auch schon die ersten drei Hunde samt ihrer Halter die Möglichkeit, diese Prüfung durchzuführen – Marcus Müller mit seinem Indianer, Steffen Wickbold mit seinem Mephisto und Yvonne Banemann mit Lysanne. Das schlechte Wetter mit Schneefall und Kälte machte diese Prüfung dann noch einmal schwerer. In Zukunft, wenn das Gelände noch mit bestimmten Aufgaben präpariert worden ist, kann nicht nur der Torgauer Ortsverband des THW diesen Platz nutzen, sondern Gruppen aus ganz Deutschland.

Quelle: Torgauer Zeitung vom 29.10.2012 (mit freundlicher Empfehlung)

http://www.torgauerzeitung.de/Default.aspx?t=NewsDetailModus(66368)


Gewappnet für den Ernstfall
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Überregionale Großübung in Torgau-

Die alljährliche Großübung zur Koordination der Fachgruppen der einzelnen Ortsverbände des THW für einen möglichen Großeinsatz im Ernstfall fand für den Geschäftstellenbereich Leipzig dieses Jahr am 14. und 15.09.2012 in Torgau statt.

Die reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft zwischen Elbe und Heide, für die die voll geforderten über 50 Teilnehmer aus 7 Ortsverbänden sicher kaum ein Auge hatten, eignet sich wie kaum ein anderer Standort zur komplexen Simulationen vielfältiger Einsätze der Gefahrenabwehr. Im Mittelpunkt stand dieses Mal ein möglicher erneuter Hochwasserfall mit allen dabei auftretenden Herausforderungen:

Im Einsatz waren die Ortsverbände aus Torgau, Altenburg, Borna, Eilenburg, Gera, Grimma und Leipzig.

Die Großübung begann Freitag um 16.00 Uhr mit der Anmeldung der teilnehmenden Ortsverbände am Meldepunkt an der HEM-Tankstelle in der Eilenburger Straße und dem sich anschließenden Einfinden im Bereitstellungsraum auf dem Kaufland-Gelände in der Dahlener Straße.

Die Übung selbst begann am Samstag um 07.00 Uhr.

Es gab sechs Einsatzstellen:

In der ehemaligen Papierfabrik wurde nach einem angenommenen Hubschrauberabsturz nach vier verschütteten Insassen gesucht. Zum Einsatz kamen die Rettungshunde der Fachgruppe Ortung.

Am zukünftigen Prüfungsgelände für Rettungshunde am Brückenkopf suchten die Hunde der Fachgruppe Ortung in der Fläche nach „vermissten“ Kindern.

An der Elbe wurden Insassen eines gekenterten Bootes geborgen und mit Booten der Fachgruppe Wassergefahren über die Elbe in Sicherheit gebracht.

In Repitz beim Flachglaswerk wurde die Deichverteidigung zur Sicherung des Industriestandorts im Hochwasserfall erprobt. Ein aufgeweichter Deich wurde von Bergungsgruppen und Reservisten der Bundeswehr verstärkt und gegen Ausspülen gesichert. Gegen vereinzelt durchlaufendes Wasser wurden Quellkaden errichtet. Zur rückwärtigen Sicherung wurden Pumparbeiten an der Weinske von der Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen durchgeführt.

Im Hafen wurde nach einem angenommenen Tankerunglück eine Ölsperre gegen (simulierte 70 Tonnen) ausgelaufenen Schiffsdiesel gelegt. Gleichzeitig wurde ein Schwimmsteg errichtet sowie das Anziehen von Schutzanzügen und der rotierende Personaleinsatz geprobt. Zuständig war die Fachgruppe Ölschaden in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Leipzig.

Auf der Festwiese war die Feldküche vom Logistik-Trupp Verpflegung aufgebaut.

Die Großübung endete gegen 18.00 Uhr. Alle Prüfungsziele wurden erreicht. Die Einzelauswertung in den Fachgruppen ist noch im Gange.

 




Wie in jedem Jahr kamen die Rettungshundestaffel der tschechischen Feuerwehr aus Hejnice am Jahresende zu einer gemeinsamen Ausbildungseinheit mit der THW-Fachgruppe Ortung nach Torgau.
Unter ihnen waren alle Sieger der diesjährigen tschechischen Meisterschaft in der Rettungshundearbeit, die im September in Plumlov stattfand. Umrahmt wurden die Trainingsstunden am Brückenkopf mit einer Informationsveranstaltung bei der Torgauer Feuerwehr. Den Abschluss des Besuches bildete die Jahresabschlussveranstaltung des THW-Ortsverbandes Torgau, an der auch der Vertreter der Geschäftsstelle Leipzig, Thomas Angeli teilnahm. In ihrer Festansprache würdigte die Ortbeauftragte Hannelore Herfurth nochmals die hohe Einsatzbereitschaft der Kameraden des THW Torgau zu Ereignissen der vergangenen Wochen.